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Schlagwort: Schutzblech

Verdreckt aber trocken

So sehen Überschuhe aus, wenn das vordere Schutzblech zu kurz ist. Dann spritzt das Dreckwasser von der Fahrbahn direkt auf die Schuhe und selbst die Schienbeine werden nass und dreckig:

Überschuhe von VAUDE – schon gezeichnet vom vielen Tragen

Wenn ihr dasselbe Problem habt und nicht in neue Schutzbleche investieren wollt, dann besorgt euch doch einfach einen Spoiler, den ihr unten am Schutzblech befestigen könnt. Der kostet nicht die Welt und ist schnell befestigt. Befragt einfach den Schutzblech-Experten Google, ob es für eure Schutzblechmarke solch einen Spoiler gibt. SKS bietet den z.B. zur Nachrüstung an.

Staiger Oregon – Dauertest

Ein Jahr Dauertest Staiger Oregon, Zeit für eine Zwischenbilanz:

  • Gefahrene Kilometer: > 7500 km
  • Gefahrene Streckenlängen: zwischen 1 und 100 km
  • Wo gefahren: Asphalt, Kopfsteinpflaster, Schotter, Waldwege (Waldautobahnen)
  • Wann gefahren: ganzjährig
  • Verbrauchsmaterial: 2 Schläuche, 1 Bremsbelag vorne und hinten, 1 Kette, 1 Kassette hinten, Pflegemittel
  • Sonstiges: 2 neue Mäntel (unplattbare von Schwalbe)
  • Reparaturen: keine

Die beiden neuen Mäntel wären nicht nötig gewesen, denn die vom Hersteller verbauten waren noch gut. Aber ich hatte schlicht und ergreifend keine Lust mehr, alle Nase lang den Schlauch zu wechseln.

Ansonsten hat mein neues Trekkingrad keinerlei Kosten verursacht. Denn Rad fahren verbrennt nur Fett und kein Geld, während Auto fahren Geld verbrennt und und leider auch viele Menschen fett macht.

Was ich am meisten an meinem neuen Trekkingrad schätze, ist seine Robustheit und Zuverlässigkeit. Es hat mich bis dato auch nicht ein einziges Mal im Stich gelassen. Keine Probleme mit der Schaltung, keine Probleme mit der Beleuchtung, keine Probleme mit den Bremsen. Das Oregon punktet aber nicht nur in Sachen Zuverlässigkeit, auch was die Spritzigkeit anbetrifft kann es mit leichteren Crossrädern durchaus mithalten.
Dass Bremsbeläge nicht ewig halten, ist normal. Dass sich Bremsbeläge leicht wechseln lassen, ist dagegen nicht unbedingt selbstverständlich. Selbst Leute, die wie ich in Sachen Technik eher zwei linke Hände haben, können die Beläge mit ein paar Handgriffen auswechseln. Nichts muss eingestellt werden. Einfach alte Beläge weg, neue Beläge hin – fertig!

Von daher kann ich dem Hersteller nur zustimmen, wenn er auf seiner Homepage verkündet:

Der Langstreckenkönig unter den Trekkingrädern. Das Oregon gänzt durch Robustheit ebenso wie durch Zuverlässigkeit. Bei Antrieb und Schaltung kommen ausschließlich ausgesuchte Bauteile aus der Shimano Deore XT Gruppe zum Einsatz. Abgerundet wird die hochwertige Ausstattung durch eine moderne Beleuchtungsanlage und dem extrem belastbaren Tubus Logo Gepäckträger. Ein Trekkingrad par exellence.

Ich habe am Rad eigentlich nur eines zu bemängeln: das vordere Schutzblech. Es ist viel zu kurz, und zwar an beiden Enden. Bei Regen oder Nässe auf der Straße spritzt das Wasser direkt auf die Füße bzw. die Schienbeine. Abhilfe schaffen könnte da ein sogenanntes Longboard von SKS.

Aber insgesamt bin ich mit meinem Staiger Oregon voll zufrieden. Das Trekkingrad kann ich jedem empfehlen.

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