Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Schlagwort: Schlauch

Schlauch-Automaten

Euer Rad hat einen Platten, ihr habt keinen Ersatzschlauch zu Hand und es ist Wochenende oder die Geschäfte haben schon geschlossen? Dann keine Panik, es gibt ja Schlauch-Automaten mit den gängigsten Schlauch- und Ventilarten.

Den nächstgelegenen Schlauch-Automaten von Schwalbe findet ihr hier.

Fahrradschläuche jederzeit verfügbar außerhalb der Geschäftszeiten

Continental bietet diesen Service natürlich auch.

Goldener Herbst

Was gibt es Schöneres als Radfahren im Herbst, noch dazu wenn die Sonne vom Himmel strahlt und der Wald mit seinen gold-roten Baumkronen dazu einlädt, ein paar Stunden darin zu verbringen. Doch was auf dem Baum so wunderschön aussieht, ist auf dem Boden gar nicht mehr schön anzuschauen, sondern lästig, feucht und noch dazu recht tückisch. Davon können nicht nur Haus- und Grundstücksbesitzer ein Lied singen, sondern auch Radfahrer.

Goldener Herbst, schön aber nicht ungefährlich

Goldener Herbst, schön aber nicht ungefährlich

Feuchtes oder nasses Laub macht die Fahrbahn rutschig. Insbesondere bergab, auf Brücken oder in Kurven sollte man da entsprechend langsamer fahren. Im Wald ist insbesondere auf wenig befahrenen Wegen und Single Trails im Herbst Vorsicht geboten, denn das Laub deckt alles ab, auch Löcher, Bucheckern, Kastanien, Eicheln und Schutt. So habe ich mir unlängst beim Mountainbiken einen Plattfuß eingefangen, weil ich den spitzkantigen Schutt unter dem Laub nicht bemerkt hatte.

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Schon wieder ein Plattfuß!

Drei Platten innerhalb eines halben Jahres sind angesichts einer gefahrenen Strecke von knapp 7000 Kilometern nicht viel. Wenn man bedenkt, dass der Bundesbürger durchschnittlich etwa 400 Kilometer im Jahr per Rad zurücklegt, hieße das einen Platten alle 5-6 Jahre. Ich hatte meine drei Platten allerdings innerhalb eines Monats.

Beim ersten Mal hatte ich Glück im Unglück. Wir waren zu viert auf einer Mountainbike Tour. Ich fuhr in einer Senke über durch Laub verdeckte Scherben und schon war es passiert – Plattfuß. Innerhalb von 5 Minuten hatte mein Chef-Chef den Schlauch gewechselt. Das hätte bei mir mindestens eine halbe Stunde gedauert und meine Hände wären hinterher rabenschwarz gewesen.

Beim zweiten Mal hatte ich schon etwas weniger Glück. Ich war allein auf dem Weg ins Elsaß. Nach vier Kilometern habe ich mir einen Dorn in den Mantel gerammt. Der Schlauch war nicht sofort komplett platt. Ich konnte damit wenigstens ein Stück nach Hause zurückfahren. Alle paar Meter musste ich wieder absteigen und Luft aufpumpen, dann konnte ich wieder ein Stück fahren, bis die Luft fast raus war. Immer wieder pumpen, fahren, pumpen, fahren bis nichts mehr ging und ich den letzten Kilometer schieben musste.

Jetzt waren Scherben auf dem Radweg die Übeltäter. Es war morgens noch recht dunkel und ich habe die Gefahr zu spät gesehen.

Scherben auf dem Radweg

Scherben auf dem Radweg

Fies sind die kleinen Splitter. Sie heben sich auf dem melierten Fahrbahnbelag kaum ab.

Ein Vorteil haben diese vielen Plattfüße innerhalb recht kurzer Zeit. Das übt. Meine Hände sehen hinterher immer noch schwarz aus, vielleicht sollte ich es mal mit Einweghandschuhen probieren, aber ein Schlauchwechsel dauert auch nicht mehr so lange.

Da ich aber keine Lust habe, mir ständig neue Schläuche zu kaufen, habe ich zumindest an meinem Trekkingrad die Mäntel gewechselt. Die standardmäßig verbauten Mäntel habe ich durch die „Unplattbaren“ von Schwalbe ersetzt.

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