Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Schlagwort: Reifenwechsel

Mit der Kraft der zwei Hände

Nachdem mein Kollege erzählt hatte, er könne ohne Reifenheber einen Schlauch am Rad wechseln, habe ich letzte Woche Übungsmaterial mit in die Firma genommen, damit er mir zeigt wie das geht.

Kann man / frau tatsächlich nur mit der Kraft seiner / ihrer Hände den Mantel von der Felge runter und auch wieder rauf bekommen? 

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Reifenwechsel bei der Rohloffschaltung

Vor dem Kauf meines neues Trekkingrades mit Rohloff-Schaltung habe ich unzählige Vergleichstests zu den verschiedenen Schaltungstypen studiert.

  • Wie viele Gänge und welche Übersetzung brauche ich?
  • Wie viel Bedienungskomfort ist mir wichtig?
  • Welchen Stellenwert haben für mich geringe Wartung und Langlebigkeit?

Die Vorteile der Rohloff-Schaltung in punkto Wartung und Langlebigkeit waren letztendlich ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung. Wenn ich mir bewusst gewesen wäre, dass man den Hinterreifen bei einer Rohloff-Schaltung viel einfacher wechseln kann als bei einer Kettenschaltung, hätte ich vielleicht schon viel früher zugeschlagen.

Bei der Kettenschaltung muss ich jedesmal aufs Neue überlegen, wie die Kette verläuft. Muss sie erst über die eine oder die andere Umlenkrolle. Egal ob das Rad auf dem Kopf steht oder am Montageständer hängt, ich stehe in der Regel davor wie ein Vollpfosten, habe vom vielen Probieren schwarze Finger und keine Ahnung, wo ich welche Rolle hindrücken muss, damit es passt.

Dieses Problem habe ich mit der Rohloffnabe jetzt nicht mehr. Keine Umlenkrollen, kein „wie war das noch?“, keine dreckigen Finger!

Einfach den höchsten Gang einstellen, die Rändelschraube an der Schaltansteuerung losdrehen, Schaltansteuerung abziehen, Hinterrad ausbauen, Schlauch wechseln, Hinterrad einbauen, Schaltansteuerung aufstecken und Rändelschraube mit der Hand wieder festdrehen. Fertig!

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