Das Rad - Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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Faltrad Tern Verge S27H

Ich habe mir jetzt auch ein Kleines Schwarzes zugelegt. Es passt zwar nicht in den Kleiderschrank, aber ich fahre damit bestimmt häufiger, als ich ein schickes schwarzes Kleid anziehen würde:

Ich wollte eigentlich das neue Modell von Tern, das Tern Verge Tour, konnte dann aber doch nicht widerstehen, als man mir ein super günstiges Angebot fürs Vorgängermodell gemacht hat. Auf den Geschmack gebracht hat mich der Faltradler, ein junger Mann, den es beruflich von Mainz nach Karlsruhe verschlagen hat und den ich des Öfteren auf der Critical Mass in Karlsruhe getroffen habe.

Meine jüngste Tochter war vor einem halben Jahr auf der Suche nach einem Faltrad, um damit zur Uni zu fahren. Sie hatte bereits ein Brompton Probe gefahren und sich dann aber dagegen entschieden, weil es ihr zu „wacklig“ erschienen war. Der Faltradler hat mir daraufhin angeboten, wir könnten ja mal zum Vergleich mit seinen beiden Falträdern von Tern eine Runde drehen. Das habe ich dann auch auf einer Critical Mass getan, obwohl meine Tochter sich zu diesem Zeitpunkt bereits für ein 28″ Trekkingrad entschieden hatte. Ich war sofort begeistert. Allein die Tatsache, dass ich mir ja gerade ein neues Trekkingrad gekauft hatte, hielt mich seinerzeit davon ab, geradewegs ein Faltrad zu bestellen.

Aber schon während meines letzten Urlaubs auf Rügen ist mir beim Anblick der „Oma-Räder“, die es da zu leihen gab, wieder das kleine schnittige 20″ Rad vom Faltradler durch den Kopf geschossen.

Wenn du jetzt auch so ein Faltrad hättest, müsstest du nicht mit so ’ner Gurke rumfahren.

Mit meinem neuen Faltrad kann ich mich in Zukunft entspannt in den ICE nach Kiel setzen und dort mit meiner Ältesten eine Radtour wohin auch immer machen. Ja, ich weiß, ab 2017 darf man auch in ICEs „normale“ Fahrräder mitnehmen. Aber mal ehrlich, acht Stellplätze pro Zug! Das ist ein Witz. Die Plätze sind doch während der Sommermonate weg, bevor ich überhaupt weiß, wohin ich reisen will. Mit meinem Faltrad kann mir das egal sein, denn ein Faltrad ist Gepäck und kein reservierungspflichtiges Rad.

Für Pendler, die Bus/Bahn und Rad miteinander kombinieren wollen, kommt das Tern mit Sicherheit nicht in die engere Wahl. Dazu ist es zu schwer. Aber für mich ist es ideal. Es passt in meine kleine Knutschkugel, es lässt sich in Sekunden zusammenfalten und es ist für Radtouren mit Gepäck konzipiert. Der nächste Urlaub kann kommen, ich bin gerüstet.

 

 

Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Thank you for travelling with Deutsche Bahn – diese englischsprachige Durchsage in den deutschen Fernreisezügen kam mir in den Sinn, als wir am vergangenen Freitag in Pforzheim gestrandet waren, um mit unseren Rädern von der Goldstadt nach Karlsruhe zurückzufahren.

Ein Wespenstich hatte den Arm meiner Begleiterin derart anschwellen lassen, dass wir beschlossen hatten, den Zug zu nehmen statt mit dem Rad von Vaihing über Maulbronn und Bretten nach Hause zu radeln. Am letzten Tag unserer Radreise trauten wir uns noch 30 relativ flache Kilometer zu. Also fuhren wir mit unseren Rädern von Vaihingen über Mühlacker nach Pforzheim. Die Sonne brannte vom Himmel, der Arm meiner Begleiterin schmerzte und juckte zugleich und wir wollten nur eins, so schnell wie möglich nach Hause.

Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Thank you for travelling with Deutsche Bahn

Wir kauften also am Automaten ein Ticket, wurden dabei auch noch von zwei Bahnbeamten bezüglich der Fahrradmitnahme beraten und quetschten uns in den Fahrstuhl, um unsere Räder und das Gepäck nicht die jeweiligen Treppen rauf und runter wuchten zu müssen. Am Bahnsteig war es seltsam leer. Keine Anzeige, keine Ankündigung, nur Bauarbeiter in Warnwesten wuselten herum. Peu à peu trudelten andere Reisende ein. Nichts passierte. Da erblickten wir ein Hinweisschild, die Überschrift war noch lesbar „Aufgrund von Bauarbeiten fahren vom 1. bis zum 5. September keine Züge zwischen Karlsruhe und Pforzheim“. Der Rest war nicht lesbar, da in 6-Punkt-Schrift gehalten.

Wir schnappten uns wieder unsere Räder, rein in den Fahrstuhl, raus aus dem Fahrstuhl, schieben, rein in den Fahrstuhl und wieder raus aus dem Fahrstuhl. Wozu gibt es eine Information. Das dachten sich andere Mitreisende allerdings auch, denn die Schlange vor der Auskunft kreuselte sich bereits bis in die Bahnhofsvorhalle. Sechs Schalter gab es, drei davon waren besetzt, zwei Mitarbeiter standen den Wartenden zur Verfügung, der dritte Bahnbeamte hatte ein Geschlossen Schild vor sich aufgestellt und tat sehr geschäftig.

Die Atmosphäre war dementsprechend gereizt. Aus den Fragen der Mitreisenden erfuhren wir, dass es einen Schienenersatzverkehr (Bus) gab, der aber keine Fahrräder mitnehmen würde. Auf die Frage, wie wir denn jetzt mit unseren Rädern nach Karlsruhe kommen sollten, bekamen wir die lapidare Antwort wir könnten doch mit dem Rad fahren. Alternativ gäbe es noch die Möglichkeit, mit dem Zug zurückzufahren nach Mühlacker, dort in die S4 einzusteigen und dann über Bretten nach Durlach zu fahren. Das Ticket, das wir bereits gekauft hatten, würde da aber nicht gelten.

Thank you for travelling with Deutsche Bahn!

4-Flüsse Radtour

Wie lässt sich unsere 1-wöchige Radtour am besten zusammenfassen?

  • 4 Flüsse (Rhein, Neckar, Nagold, Enz)
  • 3 AKWs
  • 2 Umleitungen
  • 1 Wespenstich
  • Und auf Wunsch meiner Tochter: kein Internet, d.h. nichts bloggen, nichts twittern, nur Rad fahren

Vier-Flüsse-Tour per Rad

Eine Woche Radfahren ist angesagt mit meiner Ältesten. Bei Licht betrachtet machen wir eine 4-Flüsse Tour.

Lieber mit dem Rad in den Urlaub, als mit dem Auto zur Arbeit

Lieber mit dem Rad in den Urlaub, als mit dem Auto zur Arbeit

Das hört sich mächtig an, ist es aber nicht, denn wir folgen den jeweiligen Flussläufen natürlich nicht von der Quelle bis zur Mündung, sondern nur abschnittsweise.

Erst folgen wir dem Rhein von Karlsruhe bis nach Speyer. Dort verlassen wir den Rhein und fahren über Schwetzingen nach Heidelberg.

Am nächsten Tag geht es von Heidelberg den Neckar aufwärts nach Bad Wimpfen.  Der dritte Abschnitt ist von Ludwigsburg nach Tübingen. Den Neckar-Radweg wollen wir entweder in Rottenburg oder Horb wieder  verlassen, denn unser nächstes Ziel ist Nagold. Von dort geht es dann an der Nagold entlang gen Norden nach Pforzheim und weiter an der Enz nach Vaihingen. Am letzten Tag wollen wir dann über Maulbronn und Bretten wieder zurück radeln nach Karlsruhe.

Soweit der Plan. Habe ich schon erwähnt, dass ich keinen Orientierungssinn habe und auch im Lesen einer Landkarte nicht gerade eine Leuchte bin?

Fakten, Fakten, Fakten

Nachfolgend eine Sammelsurium von Zahlen, Fakten und Statistiken rund ums Fahrrad.

Wusstet ihr, dass

  • 2015 rund 535.000 E-Bikes verkauft wurden (Quelle: ZIV)?
  • man letztes Jahr durchschnittlich 557 € für ein neues Fahrrad (inkl. E-Bikes) berappen musste (2014 waren es 528 €)?
  • in Baden-Württemberg allein der Radtourismus eine Nettowertschöpfung von 860 Mio Euro/Jahr erzielt und damit ca. 25.000 Arbeitsplätze sichert (Quelle: ADFC)?
    Deutschlandweit arbeiten übrigens mehr als 270.000 Vollzeitbeschäftigte in der Fahrradbranche inkl. Fahrradtourismus und setzen 16 Milliarde Euro um.
  • jeder einzelne der vier größten Fahrradhersteller in Deutschland mehr E-Bikes verkauft als die gesamte deutsche Autoindustrie zusammen Elektroautos (Quelle: Vivavelo)?

    69 % aller Räder über den Fachhandel, 18 % über SB-Warenhäuser u. Baumärkte und nur 13 % über Internetversender verkauft werden (Quelle: ZIV)?

  • 61,1 % aller Fahrradunfälle 2015 mit tödlichem Ausgang innerorts passierten (Quelle: DESTATIS)?
  • letztes Jahr 84.616 Radfahrer an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt waren (2014: 85.199, Quelle: DESTATIS)?
  • das Trekkingrad (33 %) und das Cityrad (21 %) die meistverkauften Räder sind und das E-Bike mit 12,5 % bereits an dritter Stelle steht (Quelle: ZIV)?
  • Karlsruhe mit mehr als 10.200 Teilnehmern die höchste Carsharing-Dichte Deutschlands hat (Quelle: Stadt Karlsruhe)?
  • der Einzelhandel in den Städten mehr von Radfahrern profitiert als von Autofahrern?
  • der Anteil der Radfahrer unter den Verkehrsteilnehmern in Karlsruhe von Jahr zu Jahr zugenommen hat (1982: 13 % / 1992: 17 % / 2002: 16 % / 2012: 25 %)?
  • das Radwegenetz der Stadt Karlsruhe seit 6 Jahren unverändert bei einer Länge von 204 Kilometern liegt, während die Länge der Straßen im selben Zeitraum kontinuierlich gewachsen ist?Was sagen uns die Zahlen?
  • Radfahren schafft bzw. erhält Arbeitsplätze und ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.
  • Die Elektromobilität in Deutschland fährt auf zwei Räden auch ohne finanzielle Anreize des Staates. Qualitativ hochwertige E-Bikes sind aber verhältnismäßig teuer. Gäbe es eine Kaufprämie für E-Bikes würden wahrscheinlich viel mehr Verkehrsteilnehmer vom Auto aufs Rad umsatteln.
  • Radfahrer leben gefährlich, denn sie haben keinen Airbag und keine Knautschzone. In punkto Sicherheit muss noch viel getan werden.
  • Radfahren ist zwar voll im Trend, aber der Ausbau der Infrastruktur (Radwege) hinkt hinterher.

 

Bilder der Woche – Rügen 2016

Diese Räder sind nicht auf Retro getrimmt, die sind schlicht und ergreifend alt, aber noch relativ gut in Schuss. Leider gab es sie auf Rügen nicht zum Ausleihen:

Alte Fahrräder mit Karbidlampe

Das Rad im Vordergrund ist sogar noch mit einer alten Karbidlampe ausgerüstet. Alle haben einen schnieken Ledersattel (Lepper bzw. Brooks).

Ausleihen konnte man sich genau das, was ich befürchtet hatte: Oma-Rad mit tiefem Einstieg, breiter, viel zu weicher Sattel und ein geschwungener Lenker. Selten habe ich mich älter gefühlt.

ICEs bald mit Fahrradabteil

Ärgert es euch auch, dass ihr eure Räder nicht im ICE mitnehmen dürft? Mich schon. Meine Familie ist verstreut über ganz Deutschland und mit der Bahn könnte ich z.B. non-stop mit dem ICE von Karlsruhe nach Bremen fahren, um dort meine Mutter zu besuchen. Fahrtzeit: 5:54 Stunden. Leider kann ich mein Rad nicht mitnehmen. Also muss ich auf ICs und Regionalzüge ausweichen. Fahrtzeit dann zwischen 7:52 und 9:35 Stunden. Das nervt und kostet unnötig Zeit.

So wie mir geht es ja vielen Radfahrern und das hat anscheinend auch die Bahn gemerkt. Der neue ICE 4 soll über ein Fahrradabteil verfügen. Allerdings wird dieser ICE erst Ende nächsten Jahres auf Deutschlands Schienen unterwegs sein. Es heißt also noch Geduld haben.

Warum dieses Abteil allerdings nur über insgesamt acht Fahrrad-Stellplätze pro Zug verfügen wird, ist mir schleierhaft. Da hätte man doch gleich Nägel mit Köpfen machen können. Was nützen mir „innovative Technik, neue Komfortmaßstäbe und richtungsweisendes Design“, wenn das Fahrradabteil ständig ausgebucht ist.

Radeln und Bahnreisen – eine tolle Kombination für mobile Menschen

So heißt es vielversprechend auf der Website der Bahn. Die mobilen Menschen dürfen allerdings nur klassische Räder dabei haben. Liegeräder, Trikes u.ä. können auch weiterhin nicht im ICE mitgenommen werden.

Routenplaner für eure Stadt

Viele Menschen meinen, mit dem Auto wären sie schneller als mit dem Rad. Das mag außerhalb geschlossener Ortschaften zwar zutreffen, aber nicht im innerstädtischen Verkehr. Denkt nur mal daran, wie lange ihr im Weihnachtstrubel gebraucht habt, um in die Innenstadt zu gelangen. Und wie viel Zeit habt ihr dann damit verbracht, einen Parkplatz zu finden?

Bike Citizens, ein Unternehmen aus Österreich, hat sich auf Radroutenplaner spezialisiert und schon mehr als 300 Städte im Programm: Die neueste Entwicklung „5 Minutes by Bike“ ermittelt wie weit man mit dem Rad in fünf Minuten kommt bzw. wie lange man für eine bestimmte Strecke braucht.

5 Minutes by Bike basiert auf Daten der frei zugänglichen Open Street Map. Unter Anwendung des Algorithmus des Radroutenplaners wird die Routendarstellung aber nicht auf den Weg, sondern auf die Fahrzeit ausgerichtet. Damit werden alle Strecken berücksichtigt, die mit einem bestimmten Zeit- / Kraftaufwand gefahren werden können. Kreuzungen und Steigungen werden dabei ebenso berücksichtigt wie beispielsweise Verzögerungen durch das Warten beim Linksabbiegen.

5 Minutes by Bike heißt natürlich nicht, dass nur 5-minütige Wegstrecken angezeigt werden. Jeder beliebige Ort in der Karte kann als Ausgangspunkt gewählt werden. Auch für 10, 20 oder 30 Minuten Fahrzeit und für unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten (gemütlich, normal, schnell) wird die Fahrrad-Reichweite angezeigt.

Derzeit sind 71 deutsche Städte in 5 Minutes by Bike integriert. Vielleicht ist ja auch eure Stadt dabei. Probiert es doch einfach mal aus.

 

Fehmarn per Rad

Man muss auch mal Glück haben – im Süden Deutschlands regnet es und wir haben Sonnenschein satt:

Fehmarn – Südostküste

Ich hatte ja im Vorfeld gedacht, dass ein Mountainbike auf Fehmarn ein wenig übertrieben wäre, aber ich habe falsch gedacht. Zugegeben, Berge gibt es hier nicht, nicht mal Hügel oder kleine Hubbel, aber dennoch ist man mit einem Mountainbike auf Fehmarn flexibler als mit einem Trekkingrad oder Citybike. So kann man ohne Schwierigkeiten die ganze Insel direkt an der Küste umrunden.

Postkartenidylle im Oktober auf Fehmarn

Postkartenidylle im Oktober auf Fehmarn

Single Trails gibt es nur in den Bergen? Weit gefehlt.

Single Trails an der Nordküste Fehmarns

Single Trails an der Nordküste Fehmarns

Fehmarn im Oktober – für Radfahrer ein Traum. Es ist kaum was los, man hat die Küstenwege fast für sich allein. Die Beschilderung ist hervorragend, die Wegstrecken bestehen aus Schotterpisten, asphaltierten Nebenstraßen, Single Trails oder grasbewachsenen Deichen.

Man teilt sich den Radweg mit anderen Verkehrsteilnehmern

Man teilt sich den Radweg mit vierbeinigen Verkehrsteilnehmern

Adrenalin-Junkies sind hier an der falschen Adresse, aber wer Entspannung sucht und gerne Rad fährt, der ist im Herbst auf Fehmarn genau richtig.

Rundfahrt durch den Nordschwarzwald

Wenn man sich die Karte anschaut, könnte man aufgrund der Form meinen, wir wären rund um Großbritannien gefahren. Doch weit gefehlt – unsere Tour ging zunächst von Gernsbach entlang des Murgtalradweges über Forbach nach Schönmünzach und dann zum Forsthaus Auerhahn in Hinterlangenbach. Der Auerhahn (4-Sterne Hotel und Restaurant) ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert. Vom Hotel aus kann man direkt zum Mountainbiken, Wandern oder Skifahren aufbrechen.

Gernsbach - Forbach - Hornisgrinde - Mehliskopf - Gernsbach

Gernsbach – Forbach – Hornisgrinde – Mehliskopf – Gernsbach

Der erste Streckenabschnitt von Gernsbach zum Forthaus Auerhahn ist noch relativ flach. Ideal auch für Familien mit noch kleinen Kindern. Doch danach geht es spürbar nach oben, schließlich liegt die Hornisgrinde ja auch auf einer Höhe von 1163 Metern. Die krassesten Gegensätze hat man am Mummelsee. Man fährt durch den Wald, keine Menschenseele unterwegs und dann kommt man zum Parkplatz am Mummelsee. Tausende von Touristen tummeln sich da, um die „Stille“ zu genießen. Ein Souvenirshop reiht sich an den nächsten, Autos und Menschen dicht gedrängt. Wer dem Trubel entfliehen will, muss mit dem Rad weiter fahren auf die Hornisgrinde. Hoch kommt man nämlich nur zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Shuttlebus, Autos sind Gott sei Dank nicht erlaubt.

Still ruht der See

Still ruht der See

Scott Genius

Trekkingräder hätten es heute auch getan, aber wenn man schon so tolle Mountainbkes hat …

Auf der Hornisgrinde, dem höchsten Berg des Nordschwarzwalds, herrscht eine typische Moorvegetation: fast baumlose Feuchtheide, ein paar verkrüppelte, kleinwüchsige Nadelgehölze, das wars. Bei klarem Wetter – hatten wir leider nicht – hat man einen phantastischer Ausblick über das Rheintal.

Grindenlandschaft

Typische karge Grindenlandschaft

Von der Hornisgrinde ging es dann gefühlt nur noch bergab. Dort wo sich im Winter die Skifahrer und Skilangläufer austoben – Unterstmatt – Hundseck – Mehliskopf – sind wir über teilweise extrem schottrige Waldwege runter gebrettert ins Tal zurück nach Gernsbach. Da es schon recht spät war, haben wir zwei beliebte Rastplätze leider auslassen müssen: Die  Rote Lache und die Nachtigall. Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal.

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