Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Schlagwort: Nachhaltigkeit

Lastenradparade

Nachtrag, Dienstag, 14.05.2019:
Martin hat mich gerade über die Kommentarfunktion darauf hingewiesen, dass die Veranstaltung kurzfristig abgesagt wurde.

Das ist natürlich jammerschade.
———————————————————————————————
Am 17. Mai findet anlässlich des Karlsruher Klima-Frühlings eine Lastenrad Parade statt. Die Parade soll Lust aufs Rad machen und aufzeigen, welche vielfältigen Möglicheiten Lastenräder für eine nachhaltige und klimafreundliche Art der Mobilität bieten.

  • Start: 18 Uhr auf dem Kronenplatz
  • Strecke: ca. 10 Kilometer durch die Innenstadt
  • Ausklang: Fettschmelze im Alten Schlachthof.

Eingeladen sind alle Lastenradnutzerinnen und Lastenradnutzer aus Karlsruhe und Umgebung, damit es eine möglichst große und bunte Parade wird.
Ist doch klar, dass ich mir diesen Termin schon mal dick und fett im Kalender notiert habe, schließlich bin ich ja seit einem knappen Jahr stolze Besitzerin eines Packster 40 von Riese und Müller 🙂

Weiterlesen

Kinotipp: Bikes vs Cars

  • Wo: Mannheim, Cinema Quadrat
  • Wann: Sonntag, 2. April 2017, um 19.30 Uhr

Hier ein Trailer zum EInstimmen:

Worum geht es in BIKES VS CARS? Um Klimaveränderung, Ressourcenvergeudung und Städte, die in Autos ersticken. Das Fahrrad ist eine Alternative, um dem Verkehrschaos und dem Verkehrskollaps entgegenzuwirken. Es ist ein kostengünstiges, ressourcenschonendes und noch dazu gesundes Fortbewegungsmittel.

Aber die Automobilindustrie investiert jedes Jahr Unsummen in Lobbyarbeit, um ihr Geschäft zu schützen und möglichst viele Autos zu verkaufen. Autos sind bequem und suggerieren Mobilität und Unabhängigkeit. Aber bei Licht betrachtet verbringt jeder Autofahrer tagtäglich viel Zeit im Stau. Warum tut man sich das an? Der Regisseur Fredrik Gertten versucht aufzuzeigen, was diese Menschen antreibt und zeigt Alternativen auf. Er lässt Alltagsradler und Fahrradaktivisten zu Wort kommen, die interessiert sind an einer nachhaltigen, flexiblen, kostengünstigen und zeitsparenden Fortbewegung. Der Dokumentarfilm wurde u.a. in den Metropolen Sao Paulo, Los Angeles und Kopenhagen gedreht. Es kommen Menschen zu Wort wie Aline Cavalcante, Bloggerin und Aktivistin, die seit 2008 in Sao Paulo lebt und dort eine Bar mit Bike-Shop mitgegründet hat; Dan Koeppel, der in L.A. „The Big Parade“, einen zweitägigen Stadtspaziergang ins Leben gerufen hat, die Stadtplanerin Raquel Rolnik und Ivan Naurholm, der als Taxifahrer in Kopenhagen eine ganz eigene Sicht darauf hat, was es heißt, als Autofahrer die Straßen mit Radfahrern zu teilen. Der sehenswerte Film ist ein Plädoyer für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung.

 

Was wurde eigentlich aus R’cycle?

Tue Gutes und rede darüber. Dies taten die Drogeriemarktkette dm und Unilever zusammen mit ihren Partnern TerraCycle und den Nordeifelwerkstätten dank ihrer gemeinsamen Aktion R’cycle.  Von Mitte 2015 bis Frühjahr 2016 konnten die Kunden von dm leere Aludosen (z.B. Deo- oder Haarspraydosen) in einer dm Filiale abgeben. dm und Unilever haben diese Dosen dann recyceln und daraus 24″ Kinderfahrräder herstellen lassen. Mit ihrer Aktion wollten die Firmen für einen nachhaltigen Umgang mit knappen Resourcen sensibilisieren.

R’cycle – eine Aktion von DM und Unilever

Die ersten dieser recycelten Dosen sind jetzt in Form von handgefertigten Kinderfahrrädern an soziale Institutionen und Vereine übergeben worden. Die bekannteste dieser Einrichtungen ist mit Sicherheit die Arche Noah in Berlin. Aber auch Karlsruhe hat diese Woche 10 von den insgesamt 760 Rädern überreicht bekommen. So konnte sich u.a. die Verkehrswacht Karlsruhe über drei dieser begehrten fahrbaren Untersätze im Wert von 980 € freuen.

Weiter so! Aktionen wie diese sollten Nachahmer finden.

Was wurde eigentlich aus … My Boo?

Ich bin gerade dabei „Ahnenforschung“ zu betreiben. Beim Durchklicken durch alte Blog-Beiträge ist mir u.a. ein Beitrag über das Kieler Start-up Unternehmen My Boo wieder vor Augen gekommen. Vor gut zwei Jahren hatte ich über die beiden Firmengründer und ihre Firmenphilosophie berichtet. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie es der Firma so ergangen ist. Mittlerweile gib es ja einige Anbieter, die Räder mit Rahmen aus Bambus oder Holz anbieten.

My Boo hat sich auf dem Markt bewährt. Jedes Rad ein Unikat, jedes Rad handgefertigt. Mit my Volta bringt die Firma 2017 sogar das weltweit erste Bambus-Pedelec mit integriertem Mittelmotor (Shimano E6000) auf den Markt.
Das Firmenmotto

my Boo Bambusfahrräder
– handgefertigt in Ghana, veredelt in Deutschland

kommt beim Kunden an. Es überzeugen nicht nur das Material, die Verarbeitung und das Design der Räder, sondern auch die nachhaltige Fertigung und das soziale Engagement der Firmengründer.

Kein Wunder also, dass die Firma My Boo jetzt für den weltweit größten Umweltpreis, den GreenTec Awards 2017 nominiert wurde. Der Umweltpreis wird in unterschiedlichen Kategorien ausgelobt. My Boo gehört zu den 10 Nominierten in der Kategorie Lifestyle.

Wenn ihr My Boo unterstützen möchtet, dann könnt ihr der Firma noch bis zum 6. Januar 2017 hier eure Stimme geben. Für alle, die heute zum ersten Mal etwas über die Firma erfahren, hier ein kleiner Film über die Herstellung der Fahrradrahmen:

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén