Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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Radfahrer sind hitzeresistent

Wer befürchtet hatte, dass die gestrige Critical Mass der Hitze zum Opfer fallen würde, der lag falsch. Radfahrer, insbesondere Alltagsradler, fahren bei jedem Wetter. Und so machten sich dann allen Unkenrufen zum Trotz 233 Radfahrer auf den Weg durch die Karlsruher Innenstadt. Der Streckenverlauf war gut gewählt. Es war ein Mix aus Sightseeing Tour und Baustellentourismus. Insbesondere für Neu-Karlsruher bietet die Critical Mass so manch ein Aha-Erlebnis.

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36 Grad und es wird noch heißer

Laut dröhnt der Song aus dem wuchtigen Lautsprecher neben mir auf dem Lastenrad. Die Radfahrer um mich herum singen den Text mit und wiegen sich – soweit das im Fahren eben geht – im Rhythmus der Musik.
Passt wie die Faust aufs Auge, denke ich. Es ist Freitag kurz nach halb zwölf und knapp 1000 Radfahrer rollen in einem nicht enden wollenden Strom langsam durch die Stadt. Nein, es ist nicht letzter Freitag des Monats und nicht Critical Mass. Die Schülerinnen und Schüler der Karlsruher Fridays for Future Bewegung haben diese Massen von Radfahrer in Bewegung gesetzt.

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Kleiner grüner Kaktus

Ein kleiner grüner Kaktus hat am letzten Freitag meine Aufmerksamkeit erregt. Ich hatte ihn während der Critical Mass am Lenker eines Cruisers entdeckt.

Nach Abschluss der CM bin ich mit Markus, dem stolzen Besitzer von Cruisi, ins Gespräch gekommen. Markus war extra aus Mannheim angereist, um wie er sagte seinen Frieden mit Karlsruhe zu schließen. Er war bereits Anfang des Jahres bei einer Karlsruher CM dabei und wurde von einem Polizisten wegen der Lichterkette am Oberrohr seines Rades in den Senkel gestellt. Die sich daran anschließende Diskussion endete für alle Parteien fruchtlos.

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CM – auf dem Rad tanzen

Gestern Abend war wieder Critical Mass in Karlsruhe. Schon früh versammelte sich ein Grüppchen Radfahrer auf dem noch sonnigen Kronenplatz und mauserte sich dann bis zur Abfahrt kurz nach 18 Uhr zu einer bunt gemischten Gruppe von 141 Teilnehmern – Rekord für einen Februar. Zu Hause hatte ich noch überlegt, ob ich die Handschuhe bei den frühlingshaften Temperaturen überhaupt brauchen würde, spätesten auf der Hälfte der Strecke war ich froh, sie dabei zu haben. Anderen erging es ähnlich. Immer wieder scherten einzelne Radfahrer nach rechts oder links raus auf die Seite, um sich eine Mütze oder Handschuhe überzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Temperaturen von gefühlt 15 Grad in den Keller. Da halfen leider auch nicht die heißen Rhythmen, die aus dem Lautsprecher des Music Bikes erklangen, hinter dem ich mich eingereiht hatte. Wir bildeten mit einem Rikschahfahrer – fast so was wie der Besenwagen – das Ende der langgezogenen Kette aus munter plaudernden und sich im Rhythmus der Klänge auf dem Rad hin und her wiegenden Radler.

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Rückblick – Critical Mass Oktober

Vor einer Woche habe ich die Gretchen-Frage gestellt:

Wie familienfreundlich sind Karlsruher Straßen?

Dies wollten wir auf der gestrigen CM ein wenig in Augenschein nehmen. Eins ist sicher, die Critical Mass selbst ist sehr familienfreundlich. Auch gestern waren wieder viele Eltern mit ihren Kindern im Schlepptau gekommen. Manche saßen noch im Kindersitz hinten auf dem Gepäckträger oder vorne im Lastenrad, aber es waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche mit eigenem Rad dabei.

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Wie familienfreundlich sind Karlsruher Straßen?

Bei der nächsten Critical Mass am Freitag, den 26. Oktober begeben wir uns auf Spurensuche. Karlsruhe will Fahrradhauptstadt werden und investiert eine Menge Geld in den Ausbau der Infrastruktur.

Aber wie sicher sind Fahrradstraßen, die für den KFZ-Verkehr freigegeben sind, und fühlt man sich als Radfahrer auf einem Schutzstreifen durch eine gestrichelte weiße Linie wirklich geschützt?

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Anke goes „viral“

Wenn das so weiter geht, werde ich noch berühmt 😉

  • Die grün-alternative Hochschulgruppe hat in der Quappe meinen Blogbeitrag Jammern auf hohem Niveau (S. 14-15) veröffentlicht.
  • Und mein Artikel Eine lebenswerte Stadt findet sich in der jüngsten Ausgabe der DRUCKSCHRIFT, die vierteljährlich erscheint. Die DRUCKSCHRIFT hat es sich auf die Fahne geschrieben, „das Summen und – vor allem – das Brummen“ der Stadt Karlsruhe in Texte umzusetzen. In der Zeitung kommen auch Initiativen zu Wort, die sich in Karlsruhe engagieren und helfen, die Stadt ein wenig lebens- und liebenswerter zu machen.
    Vertreter / Teilnehmer der Critical Mass wurden um eine Einschätzung zur Lage des Radverkehrs in Karlsruhe gebeten. Wie ist der Stand der Dinge? Tut sich was in Sachen Radverkehrspolitik? Gibt es Visionen? Welchen Beitrag leistet die CM selbst, um diese Visionen wahr werden zu lassen? Eine lebenswerte Stadt ist meine persönliche Antwort auf diese Fragen. Ich bin nur ein Teil der CM. Anderen CM Teilnehmern ist mein Text vielleicht zu zahm oder sie vermissen Ziele und Wünsche, auf die ich nicht hingewiesen habe. Ich würde mich über euer Feedback freuen.

Critical Mass Juni 2018

Lag es am schönen Wetter, am fußballfreien Tag oder an der Liebe zum Radfahren? Wahrscheinlich an allem ein bisschen. Wir konnten in diesem Jahr schon das dritte Mal in Folge mehr als 200 Teilnehmer – genauer gesagt 214 – auf der Critical Mass in Karlsruhe verzeichnen.

Gut gelaunt setzte sich der Tross kurz nach 18 Uhr in Bewegung. Bis alle Radfahrer den Kronenplatz verlassen hatten, war die Spitze des Zuges schon auf die Ludwig-Erhard-Allee eingebogen. Für die musikalische Untermalung sorgten gleich mehrere Musikbikes, was nur zu Dissonanzen führte, wenn sie zu dicht nebeneinander fuhren.

 

Auf der Durlacher Allee habe ich versucht, mich vom Ende des Feldes ein wenig nach vorne zu arbeiten. 214 Teilnehmer hört sich ja nicht nach viel an. Obwohl ich flott rechts auf dem Radweg am munter plaudernden Tross der Radler vorbeigefahren bin, ist es mir nicht gelungen, bis an die Spitze des Zuges zu gelangen. Wir waren so viele Radfahrer in Durlach, dass wir den kompletten Altstadtring eingenommen haben 🙂
Die Route war schön, die Teilnehmer gut gelaunt und bunt gemixt und die Polizei war wie schon so oft tiefenentspannt und hat uns sicher ans Ziel geführt. Einige Polizisten haben unterwegs schon fast so etwas wie Lobbyarbeit für uns betrieben, indem sie fragenden Autofahrern ausführlich erklärten, wer wir sind und was wir da gerade machen. Vielen Dank dafür von meiner Seite.
Auch das Ziel – die Oktave an der Kirche St. Bernhard in der Karlsruher Oststadt – war ideal. Viele Teilnehmer verweilten noch auf dem Platz, um was zu trinken, zu fachsimpeln oder andere Räder zu bestaunen.

Back to the roots

Die nächste Karlsruher Critical Mass am 29. Juni führt uns zur „Mutter“ von Karlsruhe, nach Durlach.

Unser Critical Mass Logo

Wie ihr seht führt die Route zweimal über die Durlacher Allee – einer der Trassen für einen möglichen Radschnellweg zwischen dem Pfinztal und Karlsruhe.

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Critical Mass am #CarFreiTag

Am 30.03.2018 ist wieder letzter Freitag des Monats. Also traditionell der Tag, an dem sich um 18 Uhr die Karlsruher Critical Mass vom Kronenplatz aus in Bewegung setzt, um mit ihren Radtour durch die Stadt für das Rad als das beste innerstädtische Verkehrsmittel zu werben.

Die März Ausgabe der CM fällt dieses Jahr auf einen Feiertag – den Karfreitag. Wie hieß es gestern so schön auf Twitter

Schon allein wegen des Hashtags sollten wir alle zusammen am Freitag wieder mal aufs Rad steigen #CarFreiTag / #CriticalMass

Angesichts des Feiertags wollen wir uns von unserer leisen Seite zeigen. Auch ohne Musik und lautem Geklingel kann man durch schiere Präsenz Flagge zeigen. Die Strecke wird vom Kronenplatz über die Oststadt, der Ludwig-Erhard-Allee und der Moltkestraße wieder zurück zum Kronenplatz führen. Den Streckenverlauf könnt ihr euch über GPSies herunterladen.

#CarFreiTag und #CriticalMass

 

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