Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Radelblog ist umgezogen

Ich habe mich beruflich verändert und der Radelblog hat die Domain gewechselt. Gut sechs Jahre lang habe ich für meinen alten Arbeitgeber gebloggt. Ich hatte stets freie Hand. Niemand hat mir gesagt, worüber ich schreiben soll.

Also habe ich Themen behandelt, die mir als Alltagsradlerin auf den Nägeln brennen:

  • Radinfrastruktur
  • Verkehrssicherheit und StVO
  • Fahrräder (die ich habe bzw. gerne hätte)
  • Fahrradteile und -Bekleidung (die ich für nützlich oder überflüssig halte)
  • Radreisen und Ausflugstipps
  • Mein (teils gespanntes) Verhältnis zu Autofahrern, Hunden, Fußgängern und anderen Fahrradfahrern
  • Skurilles und Alltägliches
  • Warum ich den MIV in einer Innenstadt wie Karlsruhe für überflüssig halte
  • Warum man das Rad noch mal erfinden müsste, wenn es es nicht schon gäbe 🙂

Der Blog ist mir über die Jahre ans Herz gewachsen. Die Trennung vom ihm wäre mir schwer gefallen. Aber dazu ist es nicht gekommen, denn keiner meiner Ex-Kollegen wollte ihn weiterführen. Also hat man hat mir den Blog zum Abschied geschenkt.
Da ein Umzug ja bekanntlich eine gute Gelegenheit ist, mal gründlich auszumisten, habe ich mich von diversen Blogbeiträgen und Plugins getrennt. Ich habe nicht vor, Daten zu sammeln, also brauche ich auch keine Programme zur Datenanalyse. Ich habe keinen Account bei Facebook, Instagram oder Pinterest. Wozu also einen Share- oder Like-Button zu ihren Plattformen?

Je länger ich über die Datenschutzerklärung brüte, desto mehr wird mir bewusst, wie wenig ich eigentlich über die Technik weiß, die sich hinter so einem Blog befindet. Ich habe in den letzten Jahren Blogbeiträge recherchiert und geschrieben, über Rechtliches habe ich mir keine Gedanken gemacht.

Irgendwer wird es schon richten, wenn eine Abmahnung droht.

Jetzt bin ich selbst verantwortlich und komme mir vor wie eine 18-Jährige, die in ihre ersten eigenen vier Wände einzieht und einen Mietvertrag unterschreiben soll, ohne das Kleingedruckte vollumfänglich verstanden zu haben.

Da mich auch mein neuer Arbeitgeber gebeten hat, regelmäßig Blogbeiträge für ihn zu veröffentlichen, werde ich den Radelblog wohl erst einmal stiefmütterlich behandeln. Denn eines habe ich mir für die Zukunft fest vorgenommen – ich will in meiner Freizeit mehr mit dem Rad fahren und weniger darüber schreiben.

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#fillthebottle

  1. Thomas

    Sie ist wieder da! 🙂

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