Die vielen Baustellen in unserer Stadt verlangen nicht nur den Autofahrern viel Geduld und gute Ortskenntnis ab. Auch wir Radfahrer sind derzeit gezwungen, Umwege zu fahren und zu improvisieren.

Eine Baustelle an der Südtangente auf Höhe des Entenfangs ist jetzt Gott sei Dank weg. Die Lärmschutzwand ist fertig und der von Radfahrern und Fußgängern gemeinsam genutzte Weg links der Alb ist wieder frei.

Eine gigantische Lärmschutzwand wurde errichtet um die Anwohner vor dem Verkehrslärm der Südtangente zu schützen:

Lärmschutzwand am Entenfang

Sie erfüllt wahrscheinlich ihren Zweck, aber hübsch ist anders. Die gut vier Meter hohe Wand erinnert irgendwie an Gefängnismauern und wirkt dadurch bedrohlich.

Andere Menschen teilen anscheinend meine Meinung und haben den weiteren Verlauf der Lärmschutzwand ein wenig aufgehübscht.

Kunst am Bau – was ein wenig Farbe doch ausmacht

Da fahre ich doch viel lieber vorbei, als an dem hässlichen Beton! Ich bewundere die Sprayer unserer Stadt. Es hat mal gerade einen Tag gedauert, da waren ca. 20 Meter Wand durch mehrere Graffitis verschönert.

Ich möchte euch auch noch ein weiteres Kunstwerk (zum Vergrößern bitte anklicken) nicht vorenthalten, welches ebenfalls innerhalb eines halben Tages in der Nähe der Lärmschutzwand entstanden ist:

Kunst am Bau - Schade, dass Graffiti so kurzlebig ist

Kunst am Bau – Schade, dass Graffiti so kurzlebig ist