Radelblog

Das Rad – Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

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Kuriose Schilder gesucht

Ein Foto, das ich im Juni auf Rügen aufgenommen habe, ist jetzt in der jüngsten Ausgabe der ADFC Zeitschrift Radwelt veröffentlicht worden.
Hier ein Printscreen:

Ich hatte das Bild nach meinem Urlaub eingesendet, weil ich die Schilder und den grasigen „Radweg“ einfach eine Frechheit fand. Ein benutzungspflichtiger Rad-/Gehweg, dessen Benutzung aber explizit auf eigene Gefahr ist, ist ein Widerspruch in sich. Wer auch immer diese Schilder aufgestellt hat – wahrscheinlich die Gemeinde Gingst – hat es wahrscheinlich nur gut gemeint. Aber wie so oft im Leben ist auch hier gut gemeint das Gegenteil von gut gemacht.

Aber man muss auch die positive Seite sehen, der Weg war wenigstens gemäht. Es hätte somit auch schlimmer sein können.

Eröffnung der Wasserwerkbrücke

Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.

Mit dieser Anspielung auf gegenwärtige nationalistische Tendenzen und Strömungen nicht nur in Deutschland leitete der Vertreter der Bahn in seiner Rede heute Nachmittag geschickt über auf den eigentlichen Grund, warum sich viele Karlsruher trotz der tropischen Hitze eingefunden hatten – die feierliche Wiedereröffnung der Wasserwerkbrücke zwischen der Karlsruher Südstadt und dem Oberwald. Statt der geplanten 15 Monate dauerten die Arbeiten nur knapp ein Jahr. Auch der geschätzte Kostenrahmen wurde eingehalten. Darauf können alle, die an der Planung und dem Bau beteiligt waren, zu Recht stolz sein. Rein theoretisch ist die neue Brücke zwar auch für den Schwerlastverkehr ausgelegt, aber abgesehen von Betriebsfahrzeugen des Zoos, dürfen auch in Zukunft nur Radfahrer und Fußgänger sie queren.

Hier ein paar Impressionen von der offiziellen Eröffnung:

Wasserwerkbrücke: 6 m breit, 160 m lang

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CM – auf dem Rad tanzen

Gestern Abend war wieder Critical Mass in Karlsruhe. Schon früh versammelte sich ein Grüppchen Radfahrer auf dem noch sonnigen Kronenplatz und mauserte sich dann bis zur Abfahrt kurz nach 18 Uhr zu einer bunt gemischten Gruppe von 141 Teilnehmern – Rekord für einen Februar. Zu Hause hatte ich noch überlegt, ob ich die Handschuhe bei den frühlingshaften Temperaturen überhaupt brauchen würde, spätesten auf der Hälfte der Strecke war ich froh, sie dabei zu haben. Anderen erging es ähnlich. Immer wieder scherten einzelne Radfahrer nach rechts oder links raus auf die Seite, um sich eine Mütze oder Handschuhe überzuziehen. Innerhalb kürzester Zeit fielen die Temperaturen von gefühlt 15 Grad in den Keller. Da halfen leider auch nicht die heißen Rhythmen, die aus dem Lautsprecher des Music Bikes erklangen, hinter dem ich mich eingereiht hatte. Wir bildeten mit einem Rikschahfahrer – fast so was wie der Besenwagen – das Ende der langgezogenen Kette aus munter plaudernden und sich im Rhythmus der Klänge auf dem Rad hin und her wiegenden Radler.

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Karlsruher Spendenradeln

Letztes Jahr ist das Karlsruher Spendenradeln erstmals an den Start gegangen und hat gleich ein paar renommierte Auszeichnungen abgeräumt:

  • Nachhaltigkeitspreis beim bundesweiten Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit 2018
  • Ausgezeichnet im Yooweedoo Ideenwettbewerb 2018
  • 3. Preis Social Impact Cup

Mittlerweile als gemeinnütziger Verein (Tandem e.V.) eingetragen, geht das Karlsruher Spendenradeln im April 2019 ins zweite Jahr.

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Emotionen statt Emissionen

Heute Morgen hatte ich überhaupt keine Lust, schnell ans Ziel zu kommen. Wer wie ich viel mit dem Rad unterwegs ist, der kennt dieses Gefühl. Temperatur um den Gefrierpunkt, strahlend blauer Himmel und Raureif an den Pflanzen. Da möchte man am liebsten stundenlang weiter radeln.

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Radsportjacke von Proviz Sports

Lichtgestalt, so nennt der ADFC in der Ausgabe 6.18 des Magazins Radwelt die von Proviz Sports vertriebene Radsportjacke REFLECT360 Plus.
Der Begriff Lichtgestalt wird heutzutage zwar meist im übertragenen Sinne verwendet, aber ich fand ihn im Kontext mit dieser Jacke sehr zutreffen.

Mit dieser Fahrradjacke habe ich schon lange geliebäugelt. Morgens kommt mir nämlich an der Alb oft ein Radfahrer entgegen, der so eine Jacke trägt. Schon von weitem leuchtet seine Jacke grellweiß auf, wenn der Schein meiner Helmlampe auf sie fällt. Welche Farbe seine Jacke wirklich hat, kann ich immer erst erkennen, wenn wir in etwa auf gleicher Höhe fahren.

Die Farbe Grau kam für mich nicht in Frage. Grau werde ich von alleine. Ich habe mich in Unkosten gestürzt und mir das neue Topmodell – die REFLECT360 CRS Plus – in Rot zugelegt.

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#MdRzA 2018 – Bildergalerie

Warum ich bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahre? Ganz einfach, weil es mir einfach Spaß macht. Wenn man mir früher gesagt hätte, dass es mir mal überhaupt nichts ausmachen würde, bei Regen und Kälte durch schlammige Pfützen oder über Eis und Schnee zur radeln, dann hätte ich den Kopf geschüttelt und erwidert „And pigs can fly!“
Doch wer einmal damit anfängt, kann einfach nicht mehr damit aufhören. Man müsste eigentlich einen Warnhinweis auf jedes Rad kleben

Achtung, Radfahren kann süchtig machen!

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Einmal im Rampenlicht

Die riesigen Lampen, die vor ein paar Wochen von der Karlsruhe Marketing und Event GmbH in der Stadt verteilt wurden, sind ein begehrtes Fotomotiv. Sie ziehen nicht nur Touristen magnetisch an, auch Karlsruher lassen sich hier gerne ablichten.

Als Teil des Projekts „Highlight Innenstadt“ sollen die Lampen bereits umgesetzte und noch geplante Maßnahmen der Innenstadtentwicklung in Szene setzen.  Was läge da näher als Lastenräder. Stellvertretend für die Mobilität der Zukunft passen sie doch perfekt mitten ins Rampenlicht.

Unter der Haube

Vor einer Woche habe ich ein paar der Sattelüberzüge getestet, die sich im Laufe der letzten Jahre bei mir angesammelt haben. Karlsruher, die wie ich regelmäßig Open Air Veranstaltungen wie Das Fest besuchen, werden das eine oder andere Modell mit Sicherheit wiedererkannt haben. Wer mal kurz zum Bäcker muss und seinen Sattel vor Regen schützen möchte, der ist mit solchen Gimmicks gut bedient. Für eine Weile halten sie den Sattel trocken.
Jetzt stellt sich für mich natürlich die Frage, lohnt die Investition in einen gekauften Regenüberzug. Meine beiden Töchter wünschen sich einen WIRKLICH WASSERDICHTEN Regenschutz zu Weihnachten. Da ich beide bereits mit Gimmicks beglückt habe, gehe ich davon aus, dass so ein geschenkter Schoner den Sattel auf Dauer nicht wirklich trocken hält, sonst hätten sie die Wasserdichtigkeit nicht explizit betont. Ich könnte jetzt natürlich dem Vorschlag von Dennis folgen, und beiden eine Einkaufstüte aus Plastik vom Discounter schenken. Die Lösung wäre günstig und noch dazu diebstahlsicher. Aber ich befürchte, dass das Weihnachten nicht so gut ankäme.

Ich habe mich also in Unkosten gestürzt und drei Sattelschutzhauben gekauft, um zu prüfen, ob sie auch tatsächlich halten, was die Hersteller versprechen:

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Gepäckträgertaschen von Ortlieb

Meine Gepäckträgertaschen von Ortlieb – Modell Backroller classic – habe ich jetzt gut acht Jahre. Die linke Tasche benutze ich nicht nur für Radreisen, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Sie ist was die Kilometer anbelangt einmal um die Welt gereist, denn sie hat bereits mehr als 40000 Kilometer auf dem Buckel.

Mal abgesehen von ein paar Gebrauchsspuren auf der Innenseite, sieht man es den Taschen nicht an, dass sie bereits viel von der Welt gesehen haben. Die Backroller von Ortlieb sind absolut wasserdicht. Ich bin damit unzählige Male durch den strömenden Regen gefahren, keine Feuchtigkeit dringt nach innen. 

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