Wenn man mal vom Rad selbst und einem Helm absieht, sind Armlinge derzeit mein wichtigstes Utensil, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.

Morgens auf dem Weg zur Arbeit, wenn ich den Berg runtersause reicht ein Fahrradtrikot meist nicht. Dafür ist es noch zu kalt. Aber mit hochgezogenen Armlingen bin ich perfekt angezogen. Unten in der Stadt rolle ich die Armlinge dann meist schon wieder runter. Sie mutieren dann zu Pulswärmern.

Aber auch bei längeren Touren mit vielen Steigungen und Gefällstrecken haben sich Armlinge für mich bewährt. Ich schwitze leicht, aber ich friere auch leicht. Das heißt, dass ich bergrunter meine Armlinge hochziehe, um mich vor dem kalten Fahrtwind zu schützen und bergauf rolle ich sie wieder runter.

Armlinge sind anatomisch vorgeformt und aus Funktionsmaterial gefertigt, Die Innenseite ist weich und angrauht. Das garantiert optimalen Feuchtigkeitstransport. Ein Elastikband am oberen Abschluss verhindert ein Runterrutschen. Da Arm ja bekanntlich nicht gleich Arm ist, gibt es Armlinge in unterschiedlichen Größen. Selbst wenn ich meinen Bizeps voll aufpumpe komme ich nicht über einen Armumfang von 26 cm hinaus. Die Arnold Schwarzeneggers unter euch kommen da locker auf Armumfänge von 40 cm. Daher bieten die meisten Hersteller Armlinge in den Größen S – XL an und liefern dazu auch eine Größentabelle, damit man weiß, welche Größe zu einem passt.