Das Rad - Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl zugleich

Jahr: 2020

Wehret den Anfängen

Corona und seine Auswirkungen – Social Distancing, stay@home – gibt mir gerade einen kleinen Vorgeschmack darauf was passiert, wenn mein Mann nächstes Jahr in Rente geht. Die Firma meines Mannes hat Kurzarbeit angemeldet und er macht Homeoffice. Ich gehe weiterhin ins Büro, wenn auch mit reduzierten Arbeitszeiten.  

Was habe ich noch vor ein paar Wochen innerlich geschmunzelt, wenn meine Lauftreffpartnerinnen sich über ihre Ehemänner ausgelassen haben, die gerade in den wohlverdienten Ruhestand gegangen waren:  

Als er noch berufstätig war habe ich die Wohnung abends so vorgefunden wie ich sie morgens verlassen hatte. Jetzt ist die Küche ein Schlachtfeld und im Wohnzimmer sieht es aus wie bei den Hottentotten.

Radelblog ist umgezogen

Ich habe mich beruflich verändert und der Radelblog hat die Domain gewechselt. Gut sechs Jahre lang habe ich für meinen alten Arbeitgeber gebloggt. Ich hatte stets freie Hand. Niemand hat mir gesagt, worüber ich schreiben soll.

Also habe ich Themen behandelt, die mir als Alltagsradlerin auf den Nägeln brennen:

  • Radinfrastruktur
  • Verkehrssicherheit und StVO
  • Fahrräder (die ich habe bzw. gerne hätte)
  • Fahrradteile und -Bekleidung (die ich für nützlich oder überflüssig halte)
  • Radreisen und Ausflugstipps
  • Mein (teils gespanntes) Verhältnis zu Autofahrern, Hunden, Fußgängern und anderen Fahrradfahrern
  • Skurilles und Alltägliches
  • Warum ich den MIV in einer Innenstadt wie Karlsruhe für überflüssig halte
  • Warum man das Rad noch mal erfinden müsste, wenn es es nicht schon gäbe 🙂

Der Blog ist mir über die Jahre ans Herz gewachsen. Die Trennung vom ihm wäre mir schwer gefallen. Aber dazu ist es nicht gekommen, denn keiner meiner Ex-Kollegen wollte ihn weiterführen. Also hat man hat mir den Blog zum Abschied geschenkt.

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